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Die schlimmste Seuche aller Zeiten

Eine Seuche ist eine hochansteckende Infektionskrankheit. Wenn sich diese unkontrolliert über Ländergrenzen und Kontinente hinweg ausbreitet, so spricht man von einer Pandemie. Die mit großem Abstand schlimmste Seuche bzw. Pandemie in der Geschichte der Menschheit ist der Glaube daran, dass Staaten und Regierungen notwendig seien, um gesellschaftliche Probleme zu lösen.

Diese Aussage ist keinesfalls übertrieben: Von 1900 bis heute wurden fast 300 Millionen Menschen im Auftrag von Staaten und Regierungen getötet. Die Pest forderte Mitte des 14. Jahrhundert „nur“ rund 25 Millionen Todesopfer und nicht einmal die Spanische Grippe hatte mit 25 bis 50 Millionen Toten eine nur annähernd so katastrophale Wirkung auf die Menschheit wie die Opfer der institutionalisierten Gewaltmonopole.

Der Glaube an Staaten und Regierungen hat die Gedanken- und Vorstellungswelt der Menschen weltweit infiziert. So sehr, dass sie nicht mehr erkennen, dass Regierungen und Staaten die schwerwiegendsten Probleme verursachen und verstärken, anstatt sie zu lösen.

Dieses Video ist ein guter Einstieg, um den wahren Ursachen der meisten gesellschaftlichen Probleme auf die Spur zu kommen. Der Voluntarist Jacob Spinney beschreibt darin vor allem die verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen staatlicher Gewalt und zeigt, wie eine Gesellschaft funktionieren könnte, die sich auf der Suche nach der Lösung ihrer Probleme von der Gewalt abwendet und sich stattdessen auf die freiwillige Kooperation konzentriert.